Siegel für lüthje bad und wärme als Fachbetrieb für Pellets und Biomasse

23.11.2011 10:00

Am  Donnerstag 22.09.1011 wurde die Firma Lüthje Bad und Wärme vom DEPV zum Fachbetrieb für Pellets und Biomasse zertifiziert. Der DEPV ist der Industrieverband der deutschen Pellet-Kessel und Brennstoffhersteller. Die Firma - Lüthje Bad und Wärme aus Kiel - ist befugt, das Siegel drei Jahre lang führen zu dürfen. Das Unternehmen wurde bereits 2009 und 2010 als bester Solar- und Pelletbetrieb der Region vom Technologie für Generationen e.V. ausgezeichnet.

Der Inhaber Lüthje setzt sich seit 2002 für die Brennstoffe Holz und Pellets als heimische Brennstoffe ein. „Trotz explodierender Ölpreise, angekündigten Gaspreissteigerungen vertrauen die Deutschen Russland - Hauptlieferant mit 50 % - immer noch mehr, als der heimischen Waldwirtschaft,“ so Arne Lüthje, Chef des Unternehmens und Mitglied der TFG e.V., einem Verbund von 180 Haustechnikbetrieben, die seit 1985 erneuerbare Energien forcieren.

Die Frage: „Was ist wenn alle mit Pellets heizen wollen?“ steckt in den Köpfen der Kunden. Bei Öl und Gas, oder auch Strom kommt diese Frage nicht“, so Lüthje.

Wenn man bedenkt, dass die 140.000 Pelletheizungen in Deutschland nur 2/3 der hier produzierten Pellets verbrauchen und der Überschuss ins benachbarte Ausland gehen,

ist die Unsicherheit umso verwunderlicher.

Es gibt natürlich deutlich mehr Kessel, die noch gar nicht getauscht werden müssen und beste Werte liefern. Arne Lüthje empfiehlt, den Kessel mit der Sonne zu schonen mittels einer Solaranlage mit Brennglaskollektoren, die nicht nur zur Warmwassererzeugung im Sommer geeignet sind, sondern – ganzjährig - echte Heizwärme liefern – sprich 90 ° C auch bei Minusgraden. Die Brennglaskollektoren werden kombiniert mit einem Multi-Energie-Speicher, der sämtliche Wärme aus verschiedenen Heizquellen ( Öl, Gas oder Holz ) sammelt und diese dann an Heizkörper und Dusche abgibt. Der Kessel bleibt aus, wenn der Speicher alleine von der Sonne geladen werden kann.

Dabei wird auch ein sehr heikles Thema gelöst: Ältere Kessel mit einem Boiler liefern zwar noch gute Werte, aber im Boiler sammelt sich über die Jahre ein unhygienisches Gemisch aus Rost und Kalk an. Dieser wird still gelegt und der Multi-Energiespeicher erzeugt zukünftig immer frisches Warmwasser im Durchlaufprinzip. Auch die Heizkörper werden wesentlich besser mit Wärme versorgt, so dass jeder Heizkörper die gewünschte Temperatur erreicht.

„Wenn in ein paar Jahren der Kessel dann doch kommt, bleibt der Multi-Energie-Speicher und man tauscht nur den Heizkessel - bei freier Brennstoffwahl.“ so Hummel.

Um auch weitere Fragen kompetent und umfassend beantwortet zu bekommen, bietet Arne Lüthje jeden Dienstag in der gerade Woche einen Energieabend jeweils um 19.00 Uhr an.

 

 

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